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	<title>Uncategorized &#8211; Wehrtechnik</title>
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	<title>Uncategorized &#8211; Wehrtechnik</title>
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		<title>Die billige Waffe des 21. Jahrhunderts: Wie Shahed-Drohnen die Kriegsführung verändern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul Schwichtenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 13:07:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein surrendes Geräusch vor dem Einschlag Es beginnt oft mit einem Geräusch. Ein tiefes, monotones Surren, das langsam lauter wird. Für Soldaten und Zivilisten gleichermaßen ist dieses Geräusch inzwischen zu einem unheilvollen Vorzeichen geworden. Kurz darauf folgt häufig eine Explosion. Verantwortlich dafür ist ein relativ neues, aber mittlerweile weltweit bekanntes Waffensystem: die&#160;Shahed-136, eine sogenannte Kamikaze-Drohne [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Ein surrendes Geräusch vor dem Einschlag</strong></p>



<p>Es beginnt oft mit einem Geräusch. Ein tiefes, monotones Surren, das langsam lauter wird. Für Soldaten und Zivilisten gleichermaßen ist dieses Geräusch inzwischen zu einem unheilvollen Vorzeichen geworden. Kurz darauf folgt häufig eine Explosion. Verantwortlich dafür ist ein relativ neues, aber mittlerweile weltweit bekanntes Waffensystem: die&nbsp;<strong>Shahed-136</strong>, eine sogenannte Kamikaze-Drohne aus dem&nbsp;Iran.</p>



<p>In modernen Konflikten tauchen diese Drohnen immer häufiger auf. Militäranalysten sehen in ihnen ein Symbol für einen tiefgreifenden Wandel der Kriegsführung: weg von teuren Hightech-Plattformen, hin zu einfachen, massenhaft produzierbaren Waffen, die durch ihre schiere Anzahl strategische Wirkung entfalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1600" height="1068" src="https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/04/IMG_0159.jpeg" alt="" class="wp-image-261523" style="width:673px;height:auto" srcset="https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/04/IMG_0159.jpeg 1600w, https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/04/IMG_0159-768x513.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: IMAGO/Sobhan Farajvan</figcaption></figure>



<p><strong>Eine einfache Konstruktion mit großer Wirkung</strong></p>



<p>Technisch wirkt die Shahed-Drohne auf den ersten Blick erstaunlich schlicht. Ihr Design erinnert eher an ein Modellflugzeug als an ein komplexes militärisches System. Charakteristisch sind ihre dreieckigen Deltaflügel und ein kleiner Propeller am Heck, der die Drohne antreibt.</p>



<p>Doch hinter dieser scheinbaren Einfachheit steckt ein klar durchdachtes Konzept. Die Drohne wird von mobilen Startplattformen gestartet und fliegt anschließend autonom zu zuvor programmierten Zielkoordinaten. Navigiert wird sie mithilfe von Satellitensignalen und internen Navigationssystemen.</p>



<p>Anders als klassische Drohnen ist sie nicht für Aufklärung oder wiederholte Einsätze gedacht. Die Shahed-136 ist eine Einwegwaffe. Sie bleibt so lange in der Luft, bis sie ihr Ziel erreicht – und detoniert beim Einschlag mit ihrem Sprengkopf.</p>



<p><strong>Die Strategie der Masse</strong></p>



<p>Der entscheidende Vorteil dieser Drohnen liegt nicht unbedingt in ihrer technischen Raffinesse, sondern in ihrer Stückzahl. Militärs sprechen von sogenannten Schwarmangriffen. Dabei werden zahlreiche Drohnen gleichzeitig gestartet und nähern sich aus verschiedenen Richtungen ihrem Zielgebiet.</p>



<p>Selbst moderne Luftabwehrsysteme geraten unter Druck, wenn sie gleichzeitig viele Ziele verfolgen müssen. Einige Drohnen werden abgefangen, andere erreichen ihr Ziel.</p>



<p>Diese Strategie folgt einer einfachen Logik: Je mehr Drohnen gleichzeitig eingesetzt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne durch die Verteidigungslinien gelangen.</p>



<p><strong>Das Problem der Kosten</strong></p>



<p>Besonders problematisch ist dabei das Verhältnis zwischen Angriffs- und Verteidigungskosten. Eine moderne Abfangrakete kann mehrere hunderttausend Dollar kosten. Eine Shahed-Drohne hingegen ist deutlich günstiger herzustellen.</p>



<p>Für Militärplaner bedeutet das ein strategisches Dilemma: Um eine relativ preiswerte Drohne abzuschießen, müssen sie häufig ein deutlich teureres Abwehrsystem einsetzen.</p>



<p>Langfristig kann diese Rechnung zugunsten des Angreifers ausfallen. Wenn Verteidiger gezwungen sind, immer wieder teure Raketen einzusetzen, kann dies ihre Ressourcen erschöpfen.</p>



<p><strong>Ein Produkt geopolitischer Isolation</strong></p>



<p>Dass Iran stark auf Drohnentechnologie setzt, hat auch historische Gründe. Jahrzehntelange Sanktionen erschwerten dem Land den Zugang zu modernen Kampfflugzeugen und militärischer Hightech-Ausrüstung.</p>



<p>Die Reaktion darauf war eine strategische Neuausrichtung: Statt in eine teure Luftwaffe zu investieren, konzentrierte sich Iran auf Raketenprogramme und unbemannte Systeme.</p>



<p>Drohnen boten dabei einen entscheidenden Vorteil. Sie sind vergleichsweise einfach zu entwickeln, benötigen keine Piloten und lassen sich in großen Stückzahlen produzieren.</p>



<p><strong>Eine neue Herausforderung für die Luftabwehr</strong></p>



<p>Für Verteidigungssysteme stellen solche Drohnen eine neue Herausforderung dar. Klassische Luftabwehr wurde ursprünglich entwickelt, um schnelle Kampfflugzeuge oder ballistische Raketen abzufangen.</p>



<p>Kleine, langsam fliegende Drohnen hingegen sind schwieriger zu erkennen und zu bekämpfen. Radarsysteme müssen sie zunächst zuverlässig identifizieren, bevor Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden können.</p>



<p>Deshalb arbeiten viele Staaten inzwischen an neuen Technologien – etwa Laserwaffen oder elektronischen Störsystemen –, um Drohnen effizienter bekämpfen zu können.</p>



<p><strong>Ein Blick in die Zukunft der Kriegsführung</strong></p>



<p>Die Shahed-Drohnen stehen exemplarisch für eine Entwicklung, die Militärstrategen weltweit beschäftigt. Der Krieg der Zukunft könnte weniger von einzelnen Hightech-Waffen entschieden werden als von großen Mengen relativ einfacher Systeme.</p>



<p>Automatisierung, künstliche Intelligenz und kostengünstige Produktion könnten dazu führen, dass unbemannte Waffen eine immer größere Rolle spielen.</p>



<p>Die Shahed-136 ist daher mehr als nur eine einzelne Drohne. Sie ist ein Hinweis darauf, wie sich militärische Macht im 21. Jahrhundert verändern könnte – leiser, automatisierter und in vielen Fällen auch deutlich billiger.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="835" height="418" src="https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/04/IMG_0244.jpeg" alt="" class="wp-image-261524" style="aspect-ratio:1.9976589933671478;width:691px;height:auto" srcset="https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/04/IMG_0244.jpeg 835w, https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/04/IMG_0244-768x384.jpeg 768w" sizes="(max-width: 835px) 100vw, 835px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit etwa 2,5 Meter Flügelspannweite und bis zu 40 Kilo Sprengstoff an Bord: eine Shahed-136-Drohne Foto: REUTERS/Roman Petushkov</figcaption></figure>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Enforce Tac 2026: Vernetzte Sicherheit und resiliente Kommunikation im Fokus moderner Einsatzkräfte</title>
		<link>https://wehrtechnik.info/enforce-tac-2026-vernetzte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul Schwichtenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 12:28:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Vernetzt und sicher: So könnte das Motto lauten für die veränderten Einsatzbedingungen für Streitkräfte sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben – kurz BOS. Cyberkriminalität und Angriffe auf kritische Infrastrukturen, aber auch innere, Demokratie-gefährdende Konflikte haben sich in den zurückliegenden Jahren – nicht erst seit 2022 – verstärkt. Betroffen davon sind auch viele zivile Sektoren: Energieversorgung, [&#8230;]]]></description>
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<p>Vernetzt und sicher: So könnte das Motto lauten für die veränderten Einsatzbedingungen für Streitkräfte sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben – kurz BOS. Cyberkriminalität und Angriffe auf kritische Infrastrukturen, aber auch innere, Demokratie-gefährdende Konflikte haben sich in den zurückliegenden Jahren – nicht erst seit 2022 – verstärkt. Betroffen davon sind auch viele zivile Sektoren: Energieversorgung, Transport und Verkehr, Finanz- und Versicherungswesen, Gesundheit, Trinkwasserversorgung, Abwasser, Abfallentsorgung, Informationstechnik/Telekommunikation, Ernährung, Weltraum, Öffentliche Verwaltung.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="1536" height="2048" src="https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/02/image-scaled.jpeg" alt="" class="wp-image-261271" style="aspect-ratio:0.7500073242902763;width:417px;height:auto" srcset="https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/02/image-scaled.jpeg 1536w, https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/02/image-768x1024.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></figure>



<p>Am Gemeinschaftsstand von griffity defense: Andreas Remmers (links), Geschäftsführer der GMC TASSTA GmbH, und Johannes Weicksel, Leiter Verkauf, CampusGenius GmbH.</p>



<p>Fotos: Mönch Verlag</p>



<p><br></p>



<p>Zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft dieser Akteure werden modernste IT-Technologien – darunter insbesondere hoch sichere Kommunikationswege/-technologien – benötigt. Dies stellt besonders die mittelständischen Unternehmen der wehrtechnischen und Sicherheitsindustrie vor allergrößte Herausforderungen. Denn nur mit beträchtlichem Mitteleinsatz ist es möglich, dem Nutzer hoch innovative Nischen- und Schnittstellenprodukte rasch bereitzustellen. Zudem kommt es darauf an, die „Insellösungen“ der vergangenen Jahre durch Systeme zu ersetzen, mit denen sichergestellt werden kann, dass Einsatzkräfte und Teams überall dort sicher kommunizieren können, wo herkömmliche Kommunikationsnetzwerke nicht mehr zuverlässig funktionieren oder aber durch einen Aggressor in deren Leistungsvermögen behindert bzw. sabotiert werden. Somit verändern sich die Einsätze von militärischen und polizeilichen Spezialkräften zunehmend.</p>



<p>Demzufolge sind die Anforderungen an Plattformintegration und Modularität, Lagebild/Aufklärungsunterstützung, Führungsunterstützung und Vernetzung/Kommunikation rasant angestiegen. Denn nur schnelle und sichere Kommunikationsverbindungen schaffen das gewünschte Maß an Informationsüberlegenheit. Der Vernetzung der Einsatzeinheiten und damit der Kommunikation untereinander wird mehr Aufmerksamkeit zuteil als in den zurückliegenden Jahren. Damit fällt der missionskritischen Kommunikation eine besondere Rolle zu. Benötigt werden solche Kommunikationswege, mit denen auch vorhandene Altsysteme – wie TETRAPOL – für eine sichere, zuverlässige und belastbare Kommunikation zusammengebunden werden können. Zur Erinnerung: Die Bundeswehr nutzt Tetrapol nach wie vor (bei Übungen und in Einsätzen) als digitales, zellular organisiertes Bündelfunksystem in der IP-Version im Wesentlichen als verlegefähiges System, um im Einsatzfall eine schnell verfügbare und unabhängige Kommunikation am Einsatzort zu erlangen. Es gewährleistet eine abhörsichere Kommunikation auf allen taktischen Kommunikationsebenen. Anders als beim öffentlichen Mobilfunk wie GSM ist der Einsatz von Tetrapol allerdings auf eine bestimmte Region beschränkt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="2048" height="1536" src="https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/02/image-1-scaled.jpeg" alt="" class="wp-image-261272" style="width:519px;height:auto" srcset="https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/02/image-1-scaled.jpeg 2048w, https://wehrtechnik.info/wp-content/uploads/2026/02/image-1-768x576.jpeg 768w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></figure>



<p>Kommunikation muss auch in schwierigen Umgebungen sicher und funktionsfähig sein.<br></p>



<p>Die neuen Begrifflichkeiten aber lauten: Konnektivität, Kompatibilität, offene Architektur (open architecture) und bridging (zu anderen Funksystemen). Sie bestimmen heute nachhaltig das Erscheinungsbild des Einsatzes von militärischen und nichtmilitärischen Organisationen. Dies bestätigt <strong><em>Andreas Remmers,</em></strong> Geschäftsführer der <strong>GMC TASSTA GmbH</strong> in Berlin: <em>„Wir verzeichnen einen steigenden Bedarf an missionskritischen Kommunikationsdiensten, welche moderne und asymmetrische Verteidigungs- und Digitalisierungsstrategien auf der ganzen Welt unterstützen.“</em> Am Gemeinschaftsstand von <strong>griffity defense</strong> in Nürnberg vertreten, stellt TASSTA dem Öffentlichen Auftraggeber, Systemintegratoren, Anwendungsanbietern und vielen weiteren Akteuren in den verschiedensten Marktsegmenten (Streitkräfte, BOS-Bereich, Daten- und Telekommunikation, Automatisierung, Mobile Computing) als einer der weltweit führenden Anbieter von missionskritischen Kommunikationslösungen modernste Technologien bereit, die vollständig den 3GPP-Standards entsprechen: Mission-Critical Push-to-Talk (MCPTT), Mission-Critical Video (MCVideo) und Mission-Critical Data (MCData). Diese Plattform ermöglicht sichere, zuverlässige und Echtzeit-Kommunikation für professionelle Anwender in den genannten Bereichen. Mit Funktionen wie Alleinarbeiterschutz, Dispatching, Indoor/Outdoor-Ortung und nahtloser Geräteintegration unterstützt TASSTA Unternehmen dabei, sicherer und effizienter zu arbeiten. TASSTA arbeitet hier eng zusammen mit dem in Dresden ansässigen Unternehmen <strong>Campus Genius GmbH.</strong> Der Anbieter von 5G-Lösungen war am Gemeinschaftsstand von griffity defense mit seinen Lösungen vertreten, die Organisationen die vollständige Kontrolle über ihre Konnektivität ermöglichen. Herzstück ist der GeniusCore, ein 3GPP-konformer 5G-SA-Kern, der private Netzwerke für missionskritische öffentliche Sicherheitsoperationen unterstützt.</p>



<p></p>
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