Erste Automatiksprünge aus A400M

apf

03/03/2021

Am 3. März sind nach längerer Vorbereitungsphase erstmals Fallschirmjäger mit automatischer Auslösung aus einer deutschen A400M gesprungen. Wie das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in seiner Twittermeldung bestätigt, war Brigadegeneral Jens Arlt, Kommandeur der Luftlandebrigade 1, der als erster die A400M verlassen hat. Die Sprünge, die die kommenden Wochen fortgesetzt werden, sind Teil der Zertifizierung für Automatiksprünge mit dem T-10 Fallschirm aus dem Airbus A400M. Die Qualifizierungsmaßnahmen werden in Manching unter Federführung des BAAINBw und dessen Wehrtechnischer Dienststelle 61 und in Zusammenarbeit mit der Luftlandebrigade 1 (und deren Fallschirmjägern aus Seedorf) sowie dem Lufttransportgeschwaders 62 der Luftwaffe durchgeführt.

Im Vorfeld fand eine Bodenausbildung im A400M-Laderaum-Simulators in Wunstorf statt sowie eine Reihe von Dummy-Abwürfen in dieser und der vergangenen Woche. Bereits 2020 wurde eine Musterzulassung des Fallschirmsystems T-10 mit modifizierter, d.h. verlängerter Aufziehleine für die Nutzung im A400M durchgeführt. Bis Sommer soll die Zertifizierung dann abgeschlossen sein. Dann könnten bis zu 106 Fallschirmjäger gleichzeitig aus beiden Türen des A400M abgesetzt werden. Die Zulassung zum Absetzen über die Heckrampe, zum Beispiel für Freifaller, liegt schon länger vor.

apf

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