RUAG liefert das integrierte militärische Fernmeldesystem

29/06/2021

Im Projekt Telekommunikation der Schweizer Armee wurde für das Teilprojekt Ersatz des integrierten militärischen Fernmeldesystems der Lieferantenentscheid getroffen. Die Wahl fiel zugunsten der RUAG AG aus. Für die Modernisierung der Telekommunikation der Armee sind somit sämtliche Lieferanten bestimmt. Das gab die armasuisse am 29. Juni bekannt.

Das integrierte militärische Fernmeldesystem und seine Anbindung an das Führungsnetz Schweiz bilden das Rückgrat der militärischen Kommunikation. Es ist ein Kernelement der Modernisierung der Telekommunikation der Armee und ist zentral für die Übermittlung von Sprache und Daten und für die Verbreitung von Lagebildern unerlässlich.

Mit der Vergabe des integrierten militärischen Fernmeldesystems an die Firma RUAG AG sind nun sämtliche Lieferanten für alle Teilprojekte bestimmt.

Über das Projekt Telekommunikation der Armee

Im Rahmen des Projekts Telekommunikation der Armee werden zur teilmobilen Kommunikation die erforderlichen Geräte beschafft, die einerseits leicht und tragbar sind und andererseits eine sichere, breitbandige Verbindung für Sprache und Daten zu den teilmobilen Infrastrukturen der Armee wie zum Beispiel Kommandoposten ermöglichen.

Mit der Armeebotschaft 2020 wurden für das Projekt Telekommunikation der Armee die folgenden fünf Teilprojekte beantragt:

• Ersatz mobile Kommunikation (Funkgeräte, Bordverständigungsanlagen und Sprechgarnituren) / Elbit Systems Ltd.
• Richtstrahlgeräte / Thales Suisse SA
• Datenfunknetzte von zivilen Anbietern / Swisscom AG
• Planung der Kommunikationstechnologie / Elbit Systems Ltd.
• Integriertes militärisches Fernmeldesystem / RUAG AG

Für das Projekt Telekommunikation der Armee sind für die Zeitspanne von 2008 bis 2035 Investitionen von rund 1,6 Mrd. Franken geplant. Aktuell sind davon rund 420 Mio. Franken ausgegeben. Das Projekt Telekommunikation der Armee ist Teil des Programms Fitania. Damit wird die Verbindung von ortsfesten Einrichtungen der Armee zu teilmobilen und mobilen Einheiten sichergestellt.

Pressemitteilung

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