Bündnisgeschlossenheit demonstrieren!

31/01/2022

Die Luftwaffe beteiligt sich im Februar und März 2022 mit drei Eurofighter Kampfflugzeugen an der NATO-Mission „enhanced Air Policing South“ in Rumänien. So das Kommando Luftwaffe in einer Erklärung am 31. Januar 2022.

Dort gewährleistet die Luftwaffe zusammen mit Italien die Sicherheit im NATO-Luftraum und steht verlässlich an der Seite ihrer Verbündeten. Mit diesem leistungsfähigen Kräftebeitrag setzt die Bundeswehr die in der NATO im Jahr 2014 verabschiedeten Maßnahmen zur Bündnissolidarität und Rückversicherung um.

Das deutsche Kontingent wird dabei weitestgehend in das italienische Kontingent vor Ort integriert. Dieses Konzept der Interoperabilität ermöglicht es, einen bestehenden Luftverteidigungsverband mit geringem Aufwand an Material und Personal schnell aufwachsen zu lassen und zu verstärken.

Ziel ist es, bei Alarmierung im Rahmen des „Quick Reaction Alert“ (QRA) gemeinsame Schutzflüge mit deutschen und italienischen Eurofightern durchzuführen. Diese QRA-Einsätze im Rahmen des NATO Air Policings finden standardmäßig mit Luft-Luft-Bewaffnung statt. Die Eurofighter und das Personal kommen aus dem Taktischen Luftwaffengeschwader 74 in Neuburg an der Donau. Der Beitrag wurde langfristig geplant und vorbereitet.

Die kontinuierlichen Beiträge der Luftwaffe beim NATO Air Policing dienen auch dem Erfahrungsaustausch und stärken die Interoperabilität mit unseren Alliierten. Die enge Kooperation zwischen der italienischen und deutschen Luftwaffe demonstriert die Geschlossenheit im Bündnis.

Kampfflugzeug vom Typ Eurofighter – hier: (30+47) des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “Steinhoff” mit der Lenkbombe Guided Bomb Unit 48 (GBU-48) – sichern seit vielen Jahren die NATO-Flanke im Osten und sichern dabei vor allem auch die baltischen Staaten ab. (Foto: Luftwaffe)

Pressemitteilung

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