HENSOLDT erhält Großauftrag für Eurofighter-Service

29/04/2022

Der Sensor-Lösungsanbieter HENSOLDT hat einen Auftrag im Wert eines mittleren dreistelligen Millionenbetrags für die nächste Phase der Eurofighter-Wartung erhalten. Der Vertrag umfasst Serviceaufgaben der HENSOLDT-Anteile an verschiedenen Eurofighter-Systemen im Bereich Radar, Selbstschutz und Avionik. HENSOLDT trägt mit seinem Service dazu bei, dass die gewünschte Erhöhung der Anzahl der Eurofighter-Flugstunden erreicht werden kann.

Der Full-Service-Flugstundenvertrag ist über konsortiale Partnerschaften in den vier Eurofighter-Kernnationen (Vereinigtes Königreich, Italien, Spanien und Deutschland) organisiert und durch mehrere nationale Verträge über die Eurofighter-Partnerunternehmen (Airbus GE, Airbus SP, BAE Systems UK, Leonardo Aircraft Division IT) beauftragt worden. HENSOLDT nimmt dabei bis Ende 2026 die nationale Führung des Radar- und DASS-  (Defensive Aids Subsystem) Konsortiums für den Service des deutschen Nutzers ein und ist zugleich für die anderen Nationen als Service-, bzw. Konsortiumspartner mitbeauftragt.

Mit dem Inkrafttreten des Vertrags werden die Baugruppen der vier Eurofighter-Kernnationen mit ihren insgesamt ca. 500 Flugzeugen von den HENSOLDT-Standorten in Ulm, Friedrichshafen, Taufkirchen, Neuburg und Laage instandgehalten. Die deutschen Standorte Neuburg und Laage verfügen dabei über TDCs (Technical Diagnostic Cells). Hier setzen HENSOLDT-Techniker in kürzester Zeit Radar und Selbstschutz-Anteile der deutschen Eurofighter vor Ort instand. Zudem kommt in allen Eurofighter-Nationen das von HENSOLDT entwickelte und betreute Radar-Automatic-Test-Equipment-System (RATE) zum Einsatz. Es unterstützt die Techniker vor Ort sowohl bei der Fehlersuche als auch bei der abschließenden Re-Zertifizierung von Baugruppen für den Flugbetrieb nach erfolgter Reparatur.

Die Flugzeuge der vier Eurofighter-Kernnationen werden im Bereich Radar, Avionik und Selbstschutzsysteme auch zukünftig von HENSOLDT Customer Services gewartet. (Foto: HENSOLDT AG/Stefan Petersen)

Pressemitteilung

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