Airbus schafft Grundlagen für elektrischen Luftverkehr der Zukunft mit der Air Mobility Initiative

04/05/2022

Um einen Beitrag für die Entwicklung des elektrischen Luftverkehrs zu leisten, schließen sich unter der Leitung von Airbus führende Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Kommunen zur Air Mobility Initiative (AMI) zusammen. Zu den Mitgliedern der Air Mobility Initiative gehören unter anderem Airbus, Deutsche Bahn, Deutsche Flugsicherung, Diehl Aerospace, Droniq, Flughafen München, die Stadt Ingolstadt, das Rote Kreuz und die Telekom.

Die vom Freistaat Bayern und der Bundesrepublik geförderte Initiative wird eine Reihe von Forschungsprojekten aufsetzen, mit dem Ziel, elektrischen Luftverkehr innerhalb und zwischen Städten Wirklichkeit werden zu lassen. Diese gemeinsamen Projekte gruppieren sich um die Bereiche „elektrisches Luftfahrzeug“, „Luftverkehrsmanagement“ und “Vertiport”, bei dem es um die Infrastruktur am Boden geht.

“In vielen Teilen der Welt werden elektrisch angetriebene Luftfahrzeuge in naher Zukunft einen ganz neuen Mobilitätsservice ermöglichen”, sagt Dr. Markus May, Head of Operations für Urban Air Mobility bei Airbus. “Airbus und die AMI-Partner sind sich bewusst, dass die Einführung eines solchen Systems die Zusammenarbeit vieler Partner mit unterschiedlichen Kompetenzen nötig macht. Unser Ziel ist es, dass am Ende ein Transportsystem entsteht, von dem die Gesellschaft profitiert, daran arbeiten wir hier in Bayern.“

In einem ersten Schritt werden die AMI-Partner die technologischen, infrastrukturellen, rechtlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für den zukünftigen städtischen Luftverkehr angehen. Anschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse in einem Pilotprojekt unter realen Bedingungen mit elektrisch angetriebenen Senkrechtstartern umgesetzt.

Für das elektrisch angetriebene Luftfahrzeug ist Airbus mit Diehl Aerospace, der Universität Stuttgart und weiteren Partnern verantwortlich. Der Bereich „Luftverkehrsmanagement“ beschäftigt sich mit dem sicheren und effizienten Flug der Vehikel auf ihrer Route in und außerhalb von Städten. Dieser Bereich wird zusammen mit Droniq, Airbus, f.u.n.k.e. Avionics, SkyFive, brigkAIR, Deutsche Flugsicherung, Telekom, Universitäten aus München und Hamburg sowie weiteren Partnern vorangetrieben. Im Bereich „Vertiport“ geht es um die Start- und Landeplätze für das senkrecht startfähige Luftfahrzeug und deren Stadt- und Flughafenintegration, ebenso wie die intermodale Verbindung zu anderen Verkehrsmitteln. Für dieses Thema sind Flughafen München, Deutsche Bahn, Bauhaus Luftfahrt, Flughafen Nürnberg, Universitäten aus Ingolstadt und München sowie weitere Partner zuständig.

Die Arbeiten in den einzelnen AMI Projekten haben bereits im Januar 2022 begonnen. Die Testflüge des Pilotprojektes werden in der Region um Ingolstadt durchgeführt. Die Initiative wird mit insgesamt 17 Mio € des Freistaates und 24 Mio € des Bundes gefördert. Zusammen mit den Eigenmitteln der Industrie ergibt sich eine Gesamtaktivität von 86 Mio € über einen Zeitraum von drei Jahren.

(Grafik: Airbus)

Die AMI Partner in alphabetischer Reihenfolge lauten: Airbus, APSYS Risk Engineering GmbH, amd sigma strategic airport development GmbH, Bauhaus Luftfahrt e.V., Bayerisches Rotes Kreuz, brigk – Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt GmbH, C-3 Comm Systems, DB Regio represented by Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO), DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Diehl Aerospace GmbH, Droniq GmbH, EchoStar Mobile Limited, Flughafen Nürnberg GmbH – Airport Nürnberg, Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., f.u.n.k.e. AVIONICS GmbH, HENSOLDT Sensors GmbH, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Munich Airport International GmbH, Schwarzbild Medienproduktion GmbH, SkyFive AG, Skyports, Stadt Ingolstadt, Technische Hochschule Ingolstadt, Technische Universität Hamburg, Technische Universität München, Telekom Deutschland GmbH, Universität der Bundeswehr München, Universität Stuttgart.

Pressemitteilung

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