Division Schnelle Kräfte hat neuen stellvertretenden Kommandeur

24/03/2023

Die Division Schnelle Kräfte (DSK) hat einen neuen stellvertretenden Kommandeur und Kommandeur Divisionstruppen: Brigadegeneral Ulrich Werner Ott folgt auf Oberst Andreas Steinhaus. In Stadtallendorf ist der Neue kein Unbekannter.

Generalmajor Dirk Faust (Mitte) überträgt das Kommando über seine Divisionstruppen von Oberst Andreas Steinhaus (rechts) an Brigadegeneral Ulrich Werner Ott (links). (Foto: Bundeswehr/Engler)

„Was will man mehr, als stellvertretender Kommandeur der Division Schnelle Kräfte und Kommandeur Divisionstruppen zu sein? Ganz einfach: Kommandeur der Luftlandebrigade 1 in Saarlouis werden.“, betonte der Kommandeur der Division Schnelle Kräfte, Generalmajor Dirk Faust, anlässlich der Kommandoübergabe auf dem Dienstposten seines Vertreters. Nach nur neun Monaten Stehzeit wurde Oberst Andreas Steinhaus wieder versetzt und wird nun der neue Kommandeur der „Saarlandbrigade“. Generalmajor Faust würdigte die Leistungen in der kurzen Zeit: „Als Stellvertreter berieten und unterstützten Sie ganz entscheidend im derzeitigen Prozess der Anpassung des Heeres und auch der DSK an die Anforderungen der Landes- und Bündnisverteidigung.“ Er lobte die Führungspersönlichkeit des scheidenden Stellvertreters: „Soldatische Werte und Normen, Geradlinigkeit und Optimismus sind selbstverständliche Grundlage Ihres Handelns. Das ist authentisch und erzeugt natürliche Gefolgschaft.“

Zu Ehren des scheidenden Stellvertreters spielte das Heeresmusikkorps aus Kassel. (Foto: Bundeswehr/Ritter).

Neun intensive Monate

Oberst Andreas Steinhaus blickte auf seine kurze Zeit als stellvertretender Divisionskommandeur, Kommandeur der Divisionstruppen und Standortältester zurück. Er resümierte: „Natürlich wäre ich mehr als gerne länger in dieser Verwendung geblieben, gerade bei den Aufträgen, die wir alle gemeinsam vor dem Bug haben. Dennoch würde ich Sie anlügen, wenn ich Ihnen jetzt sage, ich hätte alles versucht, um länger bleiben zu können.“ Er betonte die enge Verbindung zwischen dem Bundeswehrstandort Stadtallendorf und den Menschen vor Ort: „Zu wissen, was Heimat ist und das in seinem Herzen mitnehmen zu können, gibt Sinn und Kraft in der Aufgabe.“ Für die Zukunft freue er sich, der Division Schnelle Kräfte in neuer Verwendung an einem anderen Standort erhalten zu bleiben und umriss den gemeinsamen Auftrag: „Militärische Evakuierungsoperationen, internationales Krisenmanagement oder Landes- und Bündnisverteidigung sind für uns Soldaten die beiden Seiten einer Medaille. Am Ende geht es um Verfügbarkeit, Einsatzbereitschaft und Durchsetzungsfähigkeit unter widrigen Bedingungen.“

Am Ende des Übergabeappells wurde der ehemalige Stellvertreter mit dem Kraftkarren, kurz „KraKa“, einem historischen Fahrzeug der Fallschirmjägertruppe, abgeholt. (Foto: Bundeswehr/Ritter).

„Der Neue“ kennt die Division

Der neue stellvertretende Divisionskommandeur und Kommandeur Divisionstruppen ist Brigadegeneral Ulrich Werner Ott. Er war zuletzt Kommandeur des Kommandos Hubschrauber in Bückeburg, welches ebenfalls zur Division Schnelle Kräfte gehört. Zuvor war er unter anderem als Kommandeur des Kampfhubschrauberregimentes 36 aus Fritzlar sowie als Abteilungs- und Gruppenleiter für den Flugbetrieb im Heer im Divisionsstab in Stadtallendorf eingesetzt. „Sie sind ein einsatzerfahrener Heeresflieger vom Scheitel bis zu Sohle.“, bestätigte Generalmajor Faust seinem neuen Stellvertreter. Und weiter: „Von Ihren fliegerischen Fähigkeiten konnte ich mich bereits persönlich überzeugen.“ Brigadegeneral Ott übernimmt ebenfalls den Auftrag als Kommandeur Divisionstruppen und Standortältester des Bundeswehrstandortes Stadtallendorf. Mit Blick auf diese Ämterhäufung sagte Generalmajor Faust: „Mehrere Hüte aufzuhaben ist Ihnen auch nicht fremd. Aufgrund Ihrer Lebens- und Diensterfahrung weiß ich die Divisionstruppen, den Standort wie auch die Division bei Ihnen als meinem Stellvertreter in besten Händen und freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Zum Abschied waren zahlreiche Ehrengäste aus Bundeswehr und Gesellschaft nach Stadtallendorf gekommen. (Foto: Bundeswehr/Engler)

Autor: Bundeswehr/Jan Volkmann

Pressemitteilung

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