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DroneShield präsentiert Q2-Softwareupdate 2026: Fokus auf schnellere Entscheidungen im komplexen Luftraum

Sydney, 7. April 2026 – Das australische Unternehmen DroneShield hat seine Softwareversion für das zweite Quartal 2026 vorgestellt. Die Aktualisierung umfasst zentrale Verbesserungen in den Bereichen RF-Sensorik, künstliche Intelligenz, ATAK-Integration sowie Command-and-Control-Systeme. Ziel ist es, Einsatzkräfte in anspruchsvollen und dynamischen Luftraumszenarien schneller und präziser entscheiden zu lassen.

Reduzierung der kognitiven Belastung durch neue Klassifizierungslogik

Im Zentrum des Updates steht ein neues System zur Identifikation und Priorisierung von Signalen. Drohnen werden nun automatisch anhand von Seriennummern und Remote-ID-Daten als „Friendly“, „Neutral“, „Hostile“ oder „Unknown“ eingestuft. Diese Klassifikation wird konsistent über alle Systeme hinweg übernommen – von Sensoren bis hin zu Einsatzplattformen.

RfLink: Echtzeit-RF-Lagebild innerhalb von ATAK

Ergänzend sorgt eine neue Priorisierungsfunktion dafür, dass relevante Bedrohungen hervorgehoben und weniger wichtige Signale ausgeblendet werden. Dadurch entsteht ein klareres Lagebild, das eine schnellere Bewertung und Reaktion ermöglicht.

Mit „RfLink“ hat DroneShield sein ATAK-CIV-Plugin vollständig neu entwickelt. Die Lösung ermöglicht eine gemeinsame Echtzeitdarstellung der RF-Umgebung für verteilte Einsatzteams.

Zu den Funktionen gehören:

  • Visualisierung von RF-Detektionen in Echtzeit
  • Richtungsbestimmung durch Line-of-Bearing-Darstellung
  • Verbesserter Datenaustausch über Cursor-on-Target
  • Einheitliche Weitergabe von Klassifizierungsinformationen

Auch Nutzer ohne installierte Erweiterung profitieren von den bereitgestellten Daten. Zusätzliche Funktionen wie WLAN-Filter und optimierte Kartenüberlagerungen reduzieren visuelle Überlastung und erhöhen die Fokussierung auf relevante Bedrohungen.

DroneShield hat sein ATAK-CIV-Plugin unter dem Namen RfLink neu eingeführt.
Foto: DroneShield

Verbesserungen auf Sensorebene und in der Bedienung

Die Softwarekomponenten RfDeviceManager (RfDM) und RfAI wurden ebenfalls überarbeitet. Eine neue Benutzeroberfläche ermöglicht die kontinuierliche Anzeige von Detektions- und Stördaten, ohne dass Einstellungen die Lageübersicht beeinträchtigen.

Weitere Neuerungen:

  • Erweiterte Bibliothek erkannter Drohnen- und Controllerprofile
  • Stabilere Remote-ID-Erkennung
  • Signalpriorisierung zur Unterdrückung irrelevanter Daten
  • Frequenzbandabhängige Steuerung der Störleistung

Diese Anpassungen sollen insbesondere in regulierten oder urbanen Umgebungen eine präzisere und kontrollierte Reaktion ermöglichen.

DroneSentry-C2: Verbesserte Einsatzfähigkeit und Übersicht

Auch die DroneSentry-C2-Plattformen wurden erweitert. Neu ist unter anderem die Unterstützung von Offline-Karten (MBTiles), wodurch Einsätze auch ohne stabile Internetverbindung möglich bleiben.

Zusätzliche Verbesserungen umfassen:

  • Erkennung von Fixed-Wing-Drohnen über VisionAI und SensorFusionAI
  • Erweiterte Integration von Radar- und Drittanbietersensoren
  • Verbesserte Navigation mit automatischer Kartenausrichtung
  • Optimierte SMS-Benachrichtigungen
  • Integration von Microsoft Single Sign-On für Unternehmensumgebungen

Damit positioniert sich DroneSentry-C2 weiterhin als flexible Steuerungsebene für sowohl zentrale als auch dezentrale Einsatzstrukturen.

Der RfDeviceManager (RfDM) führt eine neu gestaltete Benutzeroberfläche ein.
Foto: DroneShield

Verfügbarkeit

Die neue Softwareversion ist ab sofort für DroneShield-Systeme verfügbar und unterstützt Android-Geräte ab Version 10 sowie ATAK CIV ab Version 5.6.

Fazit

Mit dem Q2-Update 2026 legt DroneShield den Schwerpunkt klar auf Effizienzsteigerung im operativen Einsatz. Durch automatisierte Klassifizierung, reduzierte Informationsdichte und verbesserte Systemintegration wird die Entscheidungsfindung beschleunigt – ein zentraler Faktor in zunehmend komplexen Luftraumszenarien.

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