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Ein geschütztes Wechselladerssystem (links) neben einem ungeschützten WLS. Bildquelle: Rheinmetall
Im Bereich Logistik kann die Bundeswehr eine Beschleunigung der Beschaffung vermelden. Bis zum Ende des Jahres 2024 erhielt die deutsche Armee 2.015 Transportfahrzeuge, sowohl in geschützter als auch in ungeschützter Variante. In konkreten Zahlen setzen sich die Fahrzeuge wie folgt zusammen: 1.715 Wechselladersysteme (WLS), welche einen flexiblen Transport verschiedener Lasten durch austauschbare Ladeeinheiten ermöglichen. Zum Transport von Material und Personal dienen 250 ungeschützte Transportfahrzeuge (UTF). Die 50 Schwerlasttransporter (SLT) haben die Aufgabe den Transport von Panzern und schwerem Gerät durchführen zu können. Der Hersteller Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH ist in der Lage kurzfristige Bestellungen umzusetzen. Vorteilhaft ist, dass einige Fahrzeugvarianten bereits in der Truppe eingeführt worden und weitestgehend marktverfügbar sind. Die Bundeswehr ersetzt durch diese Auslieferungen nicht nur Fahrzeuge, die an die Ukraine abgegeben wurden, sondern erneuert und vergrößert ihren Bestand. Dieses umfassende Modernisierungsprogramm zielt auf eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Mobilität der Truppe für den nationalen und internationalen Auftrag ab. Anfang des Jahres bestätigte Rheinmetall einen weiteren Auftrag der Bundeswehr in Höhe von 330 Millionen Euro. 568 Logistikfahrzeuge in verschiedenen Ausführungen wurden für 2025 und 2026 ausgeplant.