HENSOLDT modernisiert Kennungssysteme der Luftwaffe

28/07/2021

Im Zuge der Modernisierung aller Freund-Feind-Kennungssysteme (IFF; Identification-friend-or-foe) der NATO auf den besonders gesicherten neuen „Mode 5“-Standard rüstet der Sensor-Lösungsanbieter HENSOLDT Luftraumüberwachungsradare der Luftwaffe mit IFF-Systemen der neuesten Generation aus. Im Rahmen eines Auftrages des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, BAAINBw, liefert HENSOLDT Sekundärradaranlagen und Einzelkomponenten im Wert von mehreren Millionen Euro.

IFF-Systeme sind für alle militärischen Operationen von zentraler Bedeutung. Auf der Grundlage automatisierter elektronischer Signale stellen sie sicher, dass befreundete Einheiten wie z.B. Schiffe oder Flugzeuge frühzeitig erkannt bzw. identifiziert werden, indem sie auf Abfragesignale mit dem richtigen Signal antworten. Potenziell feindliche Einheiten, die nicht antworten, können so abgegrenzt werden. Dies ist besonders wichtig, wenn Streitkräfte gemeinsam operieren, um den irrtümlichen Beschuss eigener Kräfte – so genannte „friendly fire“-Vorkommnisse – zu vermeiden.

Alle NATO-Staaten stellen derzeit ihre IFF-Systeme auf den neuesten Mode-5-Standard um, der fortschrittliche kryptographische Techniken zur Sicherung gegen elektronische Störung durch den Gegner verwendet.

HENSOLDT ist einer der wenigen europäischen Anbieter, die sowohl zertifizierte IFF-Geräte der neuesten Technologie, als auch die entsprechenden Verschlüsselungscomputer liefern können. Über tausend IFF-Geräte, wie das Sekundärradar MSSR 2000 I und der Transponder LTR-400, sind bei NATO- und Partnerstaaten im Einsatz. Das Unternehmen bietet darüber hinaus auch Integrations- und Testleistungen sowie Unterstützung bei der Zertifizierung von IFF-Geräten nach den Vorgaben der amerikanischen IFF-Behörde AIMS.

IFF-Systeme – im Bild der HENSOLDT-Abfrager MSSR2000I – sind unerlässlich zur Vermeidung von „friendly fire“-Vorkommnissen. (Foto: HENSOLDT)

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Pressemitteilung

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