FN Herstal demonstriert C-UAS-Lösung

29/03/2022

FN Herstal gab am 29. März bekannt, dass die deFNder-Familie an Fernbedienbaren Waffenstationen anläßlich der NATO-Übung für nicht-tödliche Technologien (NNTEX-C) vom 4. bis 24. März auf Sardinien, Italien, zur Bekämpfung unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs) getestet wurde. Die Übung diente der Bewertung aktueller Technologien gegen niedrige, langsame und kleine Ziele (LSS). Die verschiedenen Systeme wurden anhand verschiedener Faktoren wie Effizienz, Kollateralschäden und Ergonomie bewertet.

Zu diesem Zweck entwickelte FN Herstal eine containerbasierte Perimeterverteidigungslösung, die eine Reihe von Sensoren (RF-Sensoren und Radare) mit einer Kombination aus weichen und harten Effektoren umfasst. Das Gesamtsystem wird von zwei Bedienern überwacht, die im Inneren des Containers geschützt sitzen.

Die Sensoren sorgen für eine frühzeitige Erkennung und liefern dem Bediener und dem Kommandanten die Lokalisierung der erkannten Ziele auf einer 2D-Situationsübersichtskarte. Dies verbessert den einsatzkritischen Entscheidungsprozess und ermöglicht eine schnelle Reaktion und Aufgabenzuweisung.

Perimeterschutz in Form einer Containerlösung. (Foto: FN Herstal)

Die Effektoren sind wie folgt ausgestattet:

– Weicher Effektor: Zur Eskalation der Kräfte umfasst die Einrichtung auch einen intelligenten und skalierbaren Signalstörer, der als erste Reaktion gegen die Drohne eingesetzt werden kann, um die Verbindung zwischen der Drohne und ihrem Bediener zu unterbrechen, bevor auf den scharfen Schuss zurückgegriffen wird.

– Harter Effektor: Eine deFNder Light Remote Weapon Station, die mit dem FN MINIMI 5,56 mm, 7,62 mm oder FN MAG 7,62 mm ausgestattet werden kann.

– Eine deFNder Medium, die mit den Waffen FN MAG 7,62 mm, .50 wie FN M2HB-QCB oder FN M3R oder einem automatischen Granatwerfer 40 mm mit Airburst-Kapazität ausgerüstet werden kann.

Sobald ein Ziel erkannt wird, können die Bediener die Bedrohung auswählen, um den Neutralisierungsprozess einzuleiten. Das Gesamtsystem bietet fortschrittliche Funktionen, die den Bediener bei der Erkennung und Bekämpfung von Bedrohungen unterstützen, darunter:

– Zielverfolgung auf der Grundlage von Rückmeldungen mehrerer Sensoren,

– Kollateralschadenminderung mit Feuerbereitschaftsindikatoren,

– Automatische Erkennung durch Videostreams (Tag und Infrarot) sowie

– Verbesserte Feuerkontrolle für die Zielerfassung aus der Luft.

Durch den Einsatz der deFNder Net-Technologie von FN Herstal bietet das System volle Netzwerkfähigkeit für die Verteilung und den Austausch von Informationen von jedem Sensor und zu jedem Bediener, zu eigenen und externen C2-Systemen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Perimeterverteidigungssystem von FN Herstal darauf abzielt, das Situationsbewusstsein zu verbessern und gleichzeitig eine sichere Umgebung für die Besatzung zu schaffen.

Pressemitteilung

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