Beschaffung netzbasierter Drohnenabwehrsysteme stärkt den Schutz militärischer Liegenschaften und ermöglicht kontrolliertes Abfangen unkooperativer Drohnen
Am 15. Oktober unterzeichnete die ARGUS Interception GmbH mit dem Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) einen Rahmenvertrag, infolgedessen die Fähigkeiten der Bundeswehr bei der Abwehr unkooperativer Drohnen gestärkt und der Schutz militärischer
Liegenschaften verbessert werden soll.
Mit dem Rahmenvertrag unterstreicht ARGUS Interception® seine Rolle als Technologieanbieter für die kontrollierte Abwehr unkooperativer Drohnen. Angesichts einer zunehmenden Bedrohung durch Drohnen gewinnen Lösungen an Bedeutung, die eine wirksame Abwehr ermöglichen und zugleich die Risiken für Menschen, Gebäude und Infrastruktur begrenzen.
Dennis Rauscher, CEO und Co-Founder der ARGUS Interception GmbH:„Der Schutz militärischer Liegenschaften vor unkooperativen Drohnen ist eine konkrete operative Herausforderung, die leistungsfähige und an die jeweilige Situation angepasste Abwehrlösungen erfordert.“
Christoph Rau, CFO und Co-Founder: „Die Unterzeichnung des
Rahmenvertrags ist für das Unternehmen ARGUS Interception ein wichtiger Schritt. Die Entscheidung des BAAINBw, das netzbasierte ARGUS Interception® Drohnenabwehrsystem zu beschaffen, bestätigt die Bedeutung kontrollierter, netzbasierter Abfangtechnologien als Bestandteil moderner Drohnenabwehr“.
Kontrollierte Abwehr statt unkontrollierter Wirkung
ARGUS Interception® stellt ein netzbasiertes Abfangsystem bereit, das unkooperative Drohnen mithilfe eines Abfangnetzes im Flug abfängt. Im Unterschied zu kinetischen Abwehrmaßnahmen zielt dieser Ansatz darauf ab, die Drohne nicht zu zerstören, sondern kontrolliert einzufangen, zu sichern und an einem vorher definierten Ort abzulegen. Der Ansatz, mögliche Folgeschäden durch herabfallende Trümmer zu minimieren, ist damit integraler Bestandteil des Systems.
Insbesondere beim Schutz militärischer Liegenschaften sowie in urbanen und infrastrukturell sensiblen Umgebungen ist die Wahl nicht kinetischer Abwehrmittel von besonderer Bedeutung. Herabfallende Drohnenteile, Trümmer oder andere Auswirkungen einer Abwehrmaßnahme können zusätzliche Risiken verursachen. Netzbasierte Systeme bieten hier einen alternativen, verantwortungsvollen Ansatz, der abhängig von Einsatzbedingungen und Bedrohungslage einen wichtigen Beitrag zur Risikominimierung leisten kann.
Bestandteil eines integrierten Drohnenabwehrkonzepts
Wirksame Drohnenabwehr erfordert das Zusammenspiel unterschiedlicher Fähigkeiten: von der frühzeitigen Detektion, Identifikation, über die Bewertung einer Bedrohung sowie geeignete Maßnahmen zu ihrer Abwehr. Netzbasierte Abfangsysteme können innerhalb eines solchen Gesamtansatzes insbesondere im Nah- und Nächstbereich eine entscheidende Funktion übernehmen.
ARGUS Interception® verfolgt deshalb einen integrierten Systemansatz, bei dem Sensorik, Führungs- und Einsatzsysteme (C2), proprietäre Software und Abfangtechnologie aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist es, kontrollierte Abwehrmaßnahmen für unterschiedliche Einsatzumgebungen bereitzustellen und den Schutz militärischer
Einrichtungen sowie kritischer Infrastrukturen weiterzuentwickeln.
„Die Zukunft der Drohnenabwehr liegt nicht in einer einzelnen Technologie, sondern im abgestimmten Zusammenspiel verschiedener Sensoren und Wirkmittel. Netzbasierte Abfangsysteme können insbesondere dort einen wichtigen Beitrag leisten, wo eine kontrollierte Wirkung und die Minimierung möglicher Kollateraleffekte entscheidend sind“, so Sven Steingräber, CSO und Co-Founder von ARGUS
Interception®.
Mit dem unterzeichneten Vertrag baut die ARGUS Interception GmbH ihre Aktivitäten im Bereich der militärischen Drohnenabwehr weiter aus. Das Unternehmen sieht darin zugleich einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung leistungsfähiger Schutzkonzepte für militärische Liegenschaften und weitere sicherheitskritische Einsatzbereiche.

