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Eurosatory 2026: RENK präsentiert die nächste Generation militärischer Mobilität

Augsburg, 3. Juni 2026 – Die Zukunft militärischer Mobilität wird digitaler, effizienter und autonomer. Auf der Rüstungsmesse Eurosatory 2026 in Paris präsentiert die RENK Group AG ihre Technologieagenda „NextGen Mobility“ und zeigt, wie moderne Antriebslösungen den Anforderungen künftiger Gefechtsfelder begegnen sollen.

Im Fokus des Messeauftritts stehen neue Technologien für Ketten- und Radplattformen, die den steigenden Ansprüchen moderner Streitkräfte gerecht werden sollen. Denn mit zunehmend komplexen Einsatzszenarien verändern sich auch die Anforderungen an militärische Fahrzeuge grundlegend: höhere Energieverfügbarkeit, geringere Aufklärbarkeit sowie eine zunehmende Digitalisierung und Automatisierung prägen die Mobilitätssysteme von morgen.

„Die Frage, die NATO-Streitkräfte und OEMs heute beschäftigt, lautet: Wie können Plattformen auch in einem sich wandelnden Gefechtsfeld einsatzfähig und relevant bleiben?“, erklärt RENK-CEO Dr. Alexander Sagel. Zukunftsfähige Plattformen benötigten Lösungen, die bewährte Leistungsfähigkeit mit digitaler Steuerbarkeit, Hybrid-Elektro-Fähigkeit und einer skalierbaren Grundlage für spätere Technologieerweiterungen verbinden.

UGV-Konzept als Blick in die Zukunft

Ein zentrales Highlight auf dem Messestand ist ein gemeinsam mit dem finnischen Verteidigungsunternehmen Patria entwickeltes UGV-Konzept (Unmanned Ground Vehicle) in Originalgröße. Die Plattform kombiniert die modulare TRACKX-Technologie von Patria mit dem RENK-Getriebe HSWL 076.

Das HSWL 076 repräsentiert die neueste Generation der RENK-Antriebstechnologie für Fahrzeuge der 10- bis 20-Tonnen-Klasse. Es wurde speziell für zukünftige Anforderungen militärischer Mobilität entwickelt und soll die Basis für Technologien wie Drive-by-Wire, Manned-Unmanned Teaming sowie autonome Fahrzeugkonzepte schaffen.

Einstieg in den Markt für Radfahrzeuge

Mit dem neuen ESM 280 erweitert RENK zudem sein Portfolio erstmals um ein Getriebe für mittlere bis schwere gepanzerte Radfahrzeuge. Das Produkt markiert den Einstieg des Unternehmens in den Markt für Radfahrzeuggetriebe und ergänzt die bisherige Kompetenz bei kettengetriebenen Plattformen.

Nach Angaben des Unternehmens überträgt das ESM 280 bewährte militärische Getriebetechnologie in ein Segment, das bislang überwiegend auf Lösungen aus dem zivilen Nutzfahrzeugbereich setzt. Damit positioniert sich RENK zunehmend als umfassender Mobilitätspartner für Streitkräfte und Fahrzeughersteller weltweit.

Fokus auf Elektrifizierung und Fahrwerkssysteme

Neben Antriebstechnologien zeigt RENK auf der Eurosatory auch moderne Fahrwerks- und Federungssysteme sowie Elektrifizierungslösungen für militärische Plattformen. Ziel sei es, Fahrzeugkonzepte robuster, energieeffizienter und zukunftssicher zu gestalten.

Ein weiterer Meilenstein steht ebenfalls unmittelbar bevor: Im Juni 2026 startet am Standort Augsburg die Produktion des 4.000sten HSWL 354, einem der etablierten Getriebeprogramme des Unternehmens.

Die RENK Group AG stellt vom 15. bis 19. Juni 2026 auf der Eurosatory in Paris in Halle 6, Stand J280 aus.

HSWL 076: Die neueste Generation der RENK-Antriebstechnologie für militärische Fahrzeugplattformen der 10- bis 20-Tonnen-Klasse. Das Getriebe wurde für die Anforderungen zukünftiger Einsatzszenarien entwickelt und bildet die technologische Basis für innovative Mobilitätslösungen wie Drive-by-Wire, Manned-Unmanned Teaming sowie autonome Fahrzeugkonzepte.
Copyright: Philipp Riemann / RENK Group AG
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