Im Arbeitssicherheits- und Personenschutz-Programm von KAGER nehmen Produktlösungen für die akute Brandbekämpfung und den vorbeugenden Schutz vor Verbrennungen wachsenden Raum ein. Insbesondere die selbstklebenden Warnetiketten und Brandbegrenzungsdecken des deutschen Handels- und Beratungsunternehmens kommen zunehmend auch im wehrtechnischen Umfeld zum Einsatz.
Mit seinen Produkten zur Arbeitssicherheit und zum Personenschutz zielt KAGER sowohl auf den Bereich der Unfallprävention und des vorbeugenden Gesundheitsschutzes als auch auf Anwendungen der akuten Brandbekämpfung ab. Allen Produkten gemeinsam ist, dass sie sich sehr einfach anwenden lassen und unter anderem auch die Gestaltung sicherer Arbeitsumgebungen in der Wehr-, Verteidigungs- und Sicherheitstechnik unterstützen.
Kennzeichnung schützt vor Verbrennungen
Die KAGER-Warnetiketten vom Typ Hot-Hand-Indikator und Large TrafficLight sind konzipiert für Tätigkeitsbereiche, in denen Menschen einem erhöhten Risiko von Verbrennungen oder Verbrührungen ausgesetzt sind. Um Bundeswehr-Soldaten also vor Hautverletzungen zu bewahren, können heiße oder sich erhitzende Bauteile, Behälter und Rohre – etwa an Waffensystemen – mit den selbstklebenden Messpunkten markiert werden. Der Hot-Hand-Indikator ist eine runde Plakette (ø 47 mm), die bis zu einer Temperatur von 50° C schwarz bleibt und den roten Schriftzug HOT sowie das Piktogramm einer Hand über Flammen zeigt, sobald dieser Wert überschritten wird. Etwas größer und detaillierter in der Aussage ist die Ampelanzeige des Large Traffic Light. Die farbsensitive Anzeige dieses Messpunktes steht bis 50° C auf Grün, springt bei höheren Temperaturen bis 70° C auf Gelb um und bei weiterem Temperaturanstieg auf Rot. Beide Warnetiketten sind reversibel; sie stellen sich also zurück und lassen sich langfristig verwenden.

Soforthilfe bei Akku-Havarien
Die Brandbegrenzungsdecke (BBD) im Portfolio von KAGER vorrangig ausgelegt als Sofortmaßnahme, mit der sich Kollateralschäden bei Batteriebränden und bei der Havarie von Li-Ionen-Akkus eindämmen lassen. Bei sachgemäßer Anwendung lässt sich damit die Gefahr des Ausbreitens und Überspringens eines Feuers auf die Umgebung erheblich reduzieren, womit das Gesundheitsrisiko der Brandbekämpfer sinkt und kostspielige Kollateralschäden vermieden werden. Abgestimmt auf verschiedene Szenarien stellt KAGER die BBD in drei Ausführungen bereit: Zum Mitführen im Pkw kompakt zusammengerollt in einer roten Kunststofftasche, für Transporter, Sattelzug oder Zugmaschine in einer Kombilösung mit Trolley, und für den stationären Einsatz in Depots, Werkstätten oder Hallen komplett mit Metallschrank, Hitzeschutz-Handschuhen sowie optional auch Gesichts- und Augenschutzmaske.
Die Brandbegrenzungsdecke von KAGER ist nach dem EU-Brandschutztest gemäß DIN EN 13501-1 als nicht brennbar A1 klassifiziert und besteht aus einem hochtemperaturfesten Gewebe mit beidseitiger Vermiculite-Beschichtung. Sie kann bei Bränden mit Temperaturen von bis zu 1.200° C eingesetzt werden. Der Schmelzpunkt der Hightech-Textilie liegt bei 1.600° C und gemäß DIN 54345-1 gilt sie als nicht leitfähig. Anders als bei Glasfaserdecken bricht die Faser der BBD selbst bei hoher Belastung durch Temperaturwechsel nicht und aufgrund ihrer offenporigen Gewebestruktur eignet sie für den Einsatz mit Lösch- und Sprinklerwasser. Ihre Gasdurchlässigkeit verhindert das ballonartige Aufblähen und ihre Chemikalienresistenz gilt als sehr gut. Sie verfügt über eine doppelte Nahtüberdeckung mit Stahlgarnverarbeitung sowie vier Schlaufen an den verstärkten Ecken, die einfaches Handling unterstützen. Die Gewebe-Grammatur beträgt bis etwa 1.150 g/m²; ihre Dicke liegt bei etwa 0,7 mm. Optional bietet KAGER die Brandbegrenzungsdecke auch mit doppelter Gewebestärke.

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